Der Korridor Südwest: Landschaft nach der Braunkohle

Der Korridor Südwest führt durch Landschaften, die einst vom Braunkohletagebau genutzt wurden. Heute findet man hier vorwiegend neu begründete Wälder und zahlreiche Seen, die der Erholung und dem Naturschutz dienen. Mit seinem wasser- und waldreichen Charakter steht der Raum im Gegensatz zu den sich nördlich anschließenden Tagebauen. Der Korridor verläuft vom Äußeren Kölner Grüngürtel in zwei Ästen über die Ville bis zur Erftaue. Ein Ast erreicht die Erftaue auf Höhe der Gymnicher Mühle in Erststadt-Gymnich, der andere bei Erftstadt-Bliesheim, wo er auf die alte Römerstraße stößt. Kennzeichnend für den Korridor sind die Villeseen, die durch den frühen Kohleabbau auf dem Villerücken entstanden.

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