RegioGrün-Projekttag: 2. Tag der Strunde

Mühlen, Herrenhäuser und Wasserbauwerke waren zu besichtigen

 

Großen Andrang haben die Veranstalter des 2. Tags der Strunde am vergangenen Sonntag, 25. September 2011, registriert. Die beteiligten Städte Köln und Bergisch Gladbach wollten die Bürgerinnen und Bürger näher mit dem Regionale 2010-Projekt „Kultur- und Landschaftsachse Strunder Bach“ bekannt machen. Die beiden Kommunen organisierten gemeinsam mit einer Vielzahl von Bürgervereinen, Initiativen und Privatpersonen an verschiedenen Orten Veranstaltungen oder machten Gebäude für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Die Kooperationspartner von RegioGrün nutzten den Tag der Strunde als Projekttag. In RegioGrün sind die Landschaftsvorhaben der Regionale 2010 zusammengefasst. An der Strundequelle und an der Isenburg in Holweide informierten Mitarbeiter über das Konzept und die weiteren Projekte von RegioGrün.

 

Besonders an der Quelle der Strunde in Herrenstrunden, deren Umgebung die Stadt Bergisch Gladbach im Rahmen der Regionale bereits umgestaltet hat, herrschte reger Betrieb. Die Kölner Nachbarstadt hatte hier ein abwechslungsreiches Programm mit informativen Führungen, Musik, Ponyreiten für Kinder und einem Kuchenbuffet organisiert.

 

Zu den über 20 Stationen des 2. Tags der Strunde gehörten in Bergisch Gladbach neben der Quelle unter anderem die Gartensiedlung Gronauer Wald, die ebenfalls zum ersten Mal dabei war. Am Verzweigungsbauwerk „Im Grundloch“ informierten die Kölner Stadtentwässerungsbetriebe über ihre Arbeit an den Bächen. Auf dem Thurner Hof in Dellbrück präsentierte sich der VHS-Biogarten mit Führungen und einer Fotoausstellung, und der Bürgerverein Köln-Holweide hatte einen Spaziergang von der Iddelsfelder Mühle bis zum Haus Schlagbaum organisiert. An allen Stationen zeigten sich die Bürgerinnen und Bürger äußerst interessiert.

 

Entlang der Strunde entsteht im Rahmen der Regionale 2010 eine durchgehende Wegeverbindung zum Spaziergehen, Wandern und Radfahren. Außerdem präsentieren drei Themenareale auf Kölner Stadtgebiet als so genannte Lupenräume besonders sehenswerte Punkte an der Strunde und machen die kulturlandschaftliche Entwicklung des Bachs deutlich.

 

 

Text und Bilder Stadt Köln