RegioGrün-Projekttag: Grund zum Feiern „Entlang der Strunde“

RegioGrün Wegeleitsystem wurde am Tag der Strunde in Bergisch Gladbach eingeweiht

 

Ein neuer Grund zum Feiern an der Strundequelle: Alle 17 Informationsschilder des Bergisch Gladbacher Geopfades und die ersten vier Schilder des Strundepfades sind jetzt fertiggestellt. Am „Tag der Strunde“ (gleichzeitig Projekttag der Regionale 2010- Maßnahme „RegioGrün“) stellten Bürgermeister Lutz Urbach und Projektleiter Thomas Klostermann in Herrenstrunden das neue, im gesamten RegioGrün-Gebiet einheitliche Wegeleit- und Informationssystem vor, durch das die Aufenthaltsqualität des Strundetals in hohem Maße aufgewertet wird.

Das einheitliche Schildersystem haben die Projektkoordinatoren der beteiligten Gemeinden bewusst gewählt, denn als große Überschrift steht über allen Teilprojekten zwischen Bonn und Pulheim, Kerpen und Bergisch Gladbach das Regionale-Projekt „RegioGrün“ mit insgesamt sechs Korridoren. Überall wird künftig durch identisch gestaltete Beschilderung die Orientierung wesentlich erleichtert. Bergisch Gladbach ist wie schon erwähnt mit Strunde- und Geopfad dabei.

                                                            

Das Wegeleit- und Informationssystem

Das Informationssystem ist ein wesentlicher Kernbaustein von RegioGrün und dem Projekt Entlang der Strunde; hier wird auf die zahlreichen Natur- und Kulturschätze am Wegrand aufmerksam gemacht. Drei Größen zwischen 35 und 105 cm Kantenlänge kommen in Bergisch Gladbach zum Einsatz, die alle am Projekttag vorgestellt wurden. Zu den Informationen, die zum Teil bewusst knapp gehalten sind, können zukünftig per internet-fähigem Handy Ergänzungen abgefragt werden; die „Quicklinks“ sind bereits auf den Schildern vermerkt. Auch die GPS-Koordinaten können hier abgelesen werden.

Nicht nur das Strundetal selbst profitiert von dem neuen Wegeleitsystem, auch der bei Wanderern beliebte Geopfad mit seinen bisher sehr ausführlichen, leider oft beschädigten Erläuterungstafeln konnte als Nebenroute an den Strundeweg angebunden werden. Die Texte der alten Beschriftung wurden gekürzt, der Bildanteil erhöht und verbessert. Dank gebührt hier insbesondere Prof. Dieter Hilden, der mit detaillierter Ortskenntnis, fachlichem Wissen und reichem Bildbestand wesentlich an der Entwicklung mitgearbeitet hat.

 

Regio Grün: Die Idee

Kern des Projektes RegioGrün ist die Sicherung, Schaffung und Aufwertung von unversiegelten Freiflächen. Vor dem Hintergrund eines auch weiterhin starken Wachstums in der Region Köln/Bonn ergibt sich die Chance, den stadtnahen Raum um Köln zu gliedern und unterschiedlich geprägte Kulturlandschaften aufzuwerten. Freiräume zum Schutz der Natur und zur Naherholung schaffen attraktive Standorte für Wohnen und Arbeiten und ziehen auch Investitionen an. Darüber hinaus leistet RegioGrün nachweislich einen Beitrag zum Klimaschutz und zur CO2-Reduzierung.

 

Projektziel ist es, aus dem bestehenden inneren und äußeren Kölner Grünring heraus über mehrere strahlenförmig ausgehende Landschaftskorridore einen dritten großräumigen Grüngürtel um Köln herum zu schaffen. Das Ziel ist letztlich ein Kulturlandschaftsnetzwerk im Ballungsraum Köln. Einer der insgesamt sechs Landschaftskorridore verläuft entlang des Strunder Baches, der die Rheinschiene mit dem Bergischen Land verbindet.


Nicht der erste Grund zum Feiern

RegioGrün und Entlang der Strunde ist ein Erfolgsmodell, das in der letzten Zeit oft genug Anlass zum Feiern bot: Der erste Spatenstich an der Quelle im September 2010, die Einweihung der neuen Fassung im April 2011, und natürlich nicht zu vergessen das Herrenstrundener Quellenfest des Bürgervereins im Juni. Bleibt zu wünschen, dass RegioGrün auch in Zukunft dazu anregt, ausgiebig die neu gestaltete Umgebung zu nutzen und sich an ihr zu freuen!

 

Text Stadt Bergisch Gladbach, Fotos Rhein-Erft-Kreis